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Walter Barbian hatte zweifellos keine Lust zu inszenieren, behandelte seine zufälligen Charaktere nicht wie Schauspieler, denn er war eher instinktiv und fasziniert von dem, was er durch seinen Sucher entdeckte. Die Perfektion einer Fotografie war noch nie ein ausreichender Grund die Realität zu verzerren, das Wesentliche lag woanders. Er wusste, wie man eine freudige Interaktion herstellt, Leben einhaucht und die Pose vermeidet. Dies sind insbesondere die Fotos aus der Zeit der Saarautonomie, die über die journalistische Arbeit hinausgehen, die das Feld des bloß Faktischen verlassen und zur Emanation einer vergangenen Realität werden, die den Betrachter anspricht.

